Bienengift

Bereits die alten Ägypter haben Bienengift gegen rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Der von 1844-1917 in Maribor (Slowenien) lebende Arzt und Imker, Filip Terc, hat 1888 berichtet, dass er 543 von 658 Rheumapatienten erfolgreich mit Bienengift behandelt hat.
In den Giftdrüsen der Arbeitsbienen wird das Gift, eine wasserklare Flüssigkeit mit scharfen bitteren Geschmack und einzigartigem, aromatischen Geruch gebildet.
Bienengift enthält ca. 30% Trockenmasse und 3,67% Asche, darin hauptsächlich Calcium, Magnesium und Phosphor. Schwefel liegt nur in organischen Verbindungen vor. 75% der Gift-Trockensubstanz bestehen aus Polypeptiden. Verglichen mit anderen tierischen Giften hat Bienengift eine einfache Zusammensetzung. Man findet nur 5 Polypeptide in Mengen von mehr als 1%. Von Wichtigkeit sind die Enzyme Phospholipase A2 und Hyaluronidase und die physiologisch aktiven Peptide Melittin (Hauptkomponente, 50-70% Anteil an der Trockensubstanz), Apamin undMCD- (Mast Cell Degranulating) Peptid. Hinzu kommen weitere Polypeptide wie Gecapin, Tertiapin u.a. Außerdem enthält Bienengift biogene Amine wie Histamin und. Serotonin.
Die Erfolge beim Einsatz von Bienengift sprechen für sich. Wenn Sie sich einer Bienengifttherapie unterziehen möchten, dann brauchen Sie einen erfahrenen Arzt, der sich mit der Anwendung von Bienengift auskennt. Pharmakologische Studien und klinische Beobachtungen haben gezeigt, dass Bienengift bei:
- Rheumatischen Erkrankungen
- Arthrosen
- Spondylarthrosen
- Brochialasthma
- Gefäßerkranungen
- schlecht heilenden Wunden
- Erkankungen des peripheren Nervensystems
sehr günstige Wirkungen zeigt.