Gelee royale - binexinfo

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Honig & Co.

Gelee royale im Urzustand

Gelee royale lyophilisiert
Gelee Royale = Weiselfuttersaft

ist ein komplexer natürlicher Stoff, der in den Schlund- und Rachendrüsen der Ammenbienen gebildet wird. Vergleichbar der Milch der Säugetiere ist auch Gelee royale ein Drüsensekret, mit dem die Ammenbienen in den ersten Tagen der Larvalentwicklung die Larven der Arbeiterinnen, der Drohnen und der Bienenköniginnen füttern. Aus jenen Larven, die längere Zeit mit Gelee royale gefüttert werden, entwickeln sich die Bienenköniginnen.
Gelee royale besteht zu ca. 70% aus Wasser, 30% Trockenmasse enthalten zu 50% Proteine, zu 25% Kohlenhydrate, zu 16% Fette und zu 9% Asche und anderen Substanzen. Die Proteine enthalten alle Aminosäuren im freien und kombinierten Zustand. Die Kohlenhydrate sind mit viel Glukose und Fruktose im gleichen Verhältnis vertreten. Saccharose dagegen in geringen Mengen. Die Fette enthalten die spezifischen Fettsäuren der Bienen. In großen Mengen ist 10-hydroxy-2-transdecensäure enthalten, die auch in den Weisellarven und den Mandibeldrüsen der Arbeiterinnen festgestellt wurde. Sie besitzt Abwehrfunktionen gegenüber Bakterien, Keimen und Pilzen. Weiter enthält Gelee royale kleinere Mengen von 9-Hydroxy-2-transdecensäure, dem Pheromon der Weisel. In sehr großen Mengen sind B-Vitamine wie Thiamin, Riboflavin, Nikotinsäure und Panthothensäure vertreten. Vorhanden sind auch Pyridoxin, Mesoinostol, Biotin, Folsäure und Kobolamin, ferner ist ein großer Teil Acetylcholin feststellbar. Wie auch im Pollen findet man im Gelee Royale auch ein Sterol, das Methylen-24-cholesterol. Weiterführende Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung des Gelee Royale sind notwendig. Ein Teil des Gelee royale läßt sich mit den heutigen Meßmethoden nicht erfassen. Die Natur gibt nicht alle Geheimnisse preis.

Die Bienenkönigin, die ausschließlich mit Gelee Royale gefüttert wird, lebt fünfzigmal länger als eine normale Arbeitsbiene, täglich lägt sie ca. 2000 Eier, aus denen wieder neue Bienen entstehen. Die Bienenkönigin legt die Eier in die sogenannten Brutzellen. In diesen Brutzellen befindet sich Gelee royale, das die Ammenbienen dort hineingegeben haben. Drei Tage nach der Eiablage schlüfen Maden aus den Eiern. Diese "schwimmen" gewissermaßen in Gelee royale. Weil sie sich von diesem Gelee royale ernähren, nehmen in sechs Tagen um das Fünfhundertfache zu. Das ist ein einmaliger Vorgang in der Natur. Wenn die Muttermilch ähnliche Eigenschaften hätte, dann würde ein neugeborenes Kind, das sich von der Muttermilch ernährt, nach 6 Tagen 1600 kg wiegen. Soviel wie drei Reitpferde. 
Die Ärztin Dr. med. Pavlina Potschinkova schreibt über Gelee Royale:
Futtersaft führt insgesamt zu einer Steigerung aller vitalen Kräfte des Oraganismus. Unter seiner Anwendung läßt sich auch eine Steigerung des physischen und psychischen Tonus feststellen. Die Stoffwechselprozesse verlaufen günstiger, die Trophik der Gewebe verbessert sich. Dies alles zeugt von einer stimulierenden Wirkung auf fast alle Organe und Systeme des Organismus.
Honig und Propolis sind den Menschen bereits seit Urzeiten bekannt. Der holländische Zoologe Jan Swammerdam (1637-1680) hat Gelee royale "entdeckt." Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen dieses "Wunderstoffes" fanden erst im 20. Jahrhundert statt. Vollständig ist Gelee royale bis heute nicht erforscht, es gibt Eigenschaften, die die Wissenschaftler nicht verstehen. 
Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen (Genemigte Sonderausgabe für Area Verlag GmbH, Erftstadt) schreibt unter Gelee royale Anwendung:

  • Als Roborans (Stärkungsmittel) nach schweren Erkrankungen
  • Bei Stoffwechselstörungen
  • Als Geriatrikum
  • Äußerlich angwendet wird Gelee royale in der Kosmetik aufbauenden Cremes zugesetzt
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü